Zisterzienserinnenabtei Saint-Pantaléon
Die Zisterzienserinnenabtei Saint-Pantaléon war ein Kloster der Zisterzienserinnen in Saint-Dizier, einem Ort im Département Haute-Marne in Frankreich. Es wurde 1227 von Wilhelm II. von Dampierre und Margarete II. von Flandern gegründet und bis 1751 bestand. Das Kloster war ursprünglich als Notre-Dame de Saint-Dizier bekannt und erhielt später den Namen Saint-Pantaléon nach den dort verwahrten Reliquien des Heiligen Pantaleon. Das Kloster wurde 1747 aufgelöst, nachdem es aufgrund von Überschuldung von Bischof Claude-Antoine de Choiseul-Beaupré geschlossen wurde. Die Äbtissin wurde interniert und starb 1749. Die Nonnen zogen in den Konvent der Abtei Saint-Jacques. Nach der Französischen Revolution blieben nur wenige Reste des Klosters erhalten, darunter das Klosterportal, das heute in einem Landwirtschaftsbetrieb namens „Ferme Saint-Pantaléon“ steht. Vor Ort sind nur noch Reste des ehemaligen Klosters zu finden, darunter das Klosterportal. Die Umgebung umfasst den Landwirtschaftsbetrieb, der den Namen des Klosters trägt. Der Ort liegt unweit des Klosters Trois-Fontaines und ist Teil der Gemeinde Saint-Dizier. Die historischen Bezüge und die Reliquien des Heiligen Pantaleon sind weiterhin für die lokale Geschichte relevant.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Saint-Dizier
- Erbaut
- 1227
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