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Schloss Meung-sur-Loire
Schloss in Frankreich
Schloss Meung-sur-Loire steht in der Ortschaft Meung-sur-Loire im Département Loiret der Region Centre-Val de Loire. Es liegt in der Ortsmitte auf einem kleinen Hügel an der Loire. Ursprünglich war hier eine mittelalterliche Burg, die 1101 von Ludwig Vl., dem Dicken, belagert wurde. Die Familie Meung besaß das Anwesen über mehrere Generationen, bis Jean de Meung die Rosenromans fortsetzte und beendete. Das Schloss diente vom 12. bis 18. Jahrhundert als Residenz der Bischöfe von Orléans. Während des Hundertjährigen Krieges wurde es von den Engländern besetzt, wurde aber 1429 von Jeanne d’Arc befreit. 1461 war François Villon hier eingekerkert. Im 17. Jahrhundert wurde das Schloss aufgegeben, bis Ludwig XIV. es 1685 an den Bischof Louis-Gaston Fleuriau d’Armenonville verkaufte. Die Umbauarbeiten blieben die ursprünglichen Türme und das Hauptgebäude erhalten. Die Räume des Schlosses sind heute unterschiedlich ausgestattet und beherbergen Mobiliar aus verschiedenen Stilepochen. Die Inneneinrichtung wurde im 19. Jahrhundert stark verändert. In der Zeit der französischen Revolution zog sich Pablo de Olavide hier zurück. Das Schloss wurde 1791 von Baron Jean-Jacques Lecoulteux erworben, der später Gründer der Banque de France wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- UNESCO, Schloss, Monument historique, Palast
- Ort
- Département Loiret
- Baustil
- Mittelalterliche Architektur
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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