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Traismauer
Stadtgemeinde im Bezirk St. Pölten, Niederösterreich
Traismauer liegt im untersten Traisental in Niederösterreich und umfasst neun Ortschaften. Ein kleiner Teil des Gemeindegebietes liegt nördlich der Donau, wo der tiefste Punkt der Gemeinde mit 190 Meter liegt. Nach Westen und Süden steigt das Land auf über 300 Meter an, wobei der Reutbühel (350 m) die höchste Erhebung darstellt. Die Fläche der Gemeinde beträgt 43,11 Quadratkilometer, wobei landwirtschaftliche Nutzfläche und Wald den größten Anteil ausmachen. Traismauer wurde urkundlich erstmals 799 als Tresma erwähnt. Im Mittelalter war der Ort Sitz des Grenzgrafen Cadaloc und später Teil der karolingischen Grafschaft. 860 kam der Ort durch eine Landschenkung König Ludwig des Deutschen an das Erzstift Salzburg. Im 16. Jahrhundert erhielt Traismauer eine eigene Gerichtsbarkeit, und 1555 wurde der erste Schulbau fertiggestellt. 1868 entstand durch Franz Matthias Miller ein Stahlwerk, das die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde prägte. Die Stadtgemeinde ist durch ihre römischen Funde wie das Römerkastell und das Römer- und Hungerturm bekannt. Die Stadtpfarrkirche hl. Rupert und das Heimatmuseum im Hungerturm sind zentrale Sehenswürdigkeiten. Das Traismaurer Krippenspiel wird dort aufbewahrt. Zudem prägen Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert und die barocke Pfarrkirche das Stadtbild. Die Gemeinde ist auch durch den Wirtschaftspark „Campus 33“ und eine Vielzahl von Unternehmen wie die Gutschermühle und die BEKUM Maschinenfabrik geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk St. Pölten
- Seehöhe
- 197 m
- Website
- https://www.traismauer.at/
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