📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Beynes
Burgruine im Département Yvelines, Frankreich
Die Burg Beynes liegt in der Gemeinde Beynes im Département Yvelines, Region Île-de-France. Sie wurde ab dem 11. Jahrhundert, genauer ab 1073, errichtet und hat einen kreisförmigen Grundriss. Die Anlage war ursprünglich Teil der Westverteidigung des königlichen Besitzes und spielte eine Rolle im Hundertjährigen Krieg. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von Robert d’Estouteville umgebaut, wobei der Donjon abgerissen wurde. Die Burg war von einem Wassergraben umgeben und besaß eine Zugbrücke mit einer restaurierten Barbakane. 1536 übernahm König Heinrich II. die Burg an seine Mätresse Diana von Poitiers, die sie durch den Architekten Philibert de l’Orme erweiterte. Im späten 17. Jahrhundert war die Burg ein Treffpunkt aristokratischer Damen, darunter Madame Guyon, die 1688 ein Treffen mit François Fénelon organisierte. Das Gebäude gilt als eines der ersten mit Brettschichtholz-Dachstühlen. Die Burganlage wurde 1976 von der Gemeinde Beynes erworben und die verschüttete Anlage freigelegt. Die Reste der Burg sind seit 2014 als Monument historique geschützt. Die Anlage wird von einem Weg durchquert, der zu zwei Hauptgebäuden führt. Aus der Burg ausgesprochen gute Ausblicke auf die Umgebung und die Landschaft der Region Île-de-France.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Beynes
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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