Schloss Herborn

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Schloss Herborn

Schloss in Deutschland

Das Schloss Herborn liegt oberhalb der Stadt Herborn im Lahn-Dill-Kreis und entstand aus der ehemaligen Burg Herborn. Es steht unter Denkmalschutz und war 1350 erstmals urkundlich erwähnt. Das Schloss war das Zentrum der Herborner Mark und diente den Grafen als Nebenresidenz. Es war mit der Stadtmauer Herborns verbunden, die 1251 errichtet wurde. Im 15. Jahrhundert diente es als Geschützwerkstätte, und in den 1680er Jahren als Münzprägestätte. Das Schloss war bis 1725 Bibliotheksstandort der Hohen Schule und beherbergte zeitweise auch Dienstwohnungen von Professoren. Johannes Althusius lebte hier, und Isabelle Charlotte von Nassau-Dietz wurde hier bestattet. Nach einer Verfallperiode wurde es 1840 durch eine Bürgerinitiative gerettet und 1866 dem Theologischen Seminar übergeben. In den Kriegsjahren 1870/71 diente es als Lazarett, und im Schlosshof wurde ein Freiluftballon ausgestellt. 1929–1931 wurde es durch Ludwig Hofmann wiederhergestellt. Heute ist das Schloss der Sitz des Theologischen Seminars der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Bibliothek umfasst etwa 68.000 Titel, davon 10.000 vor 1900. Die Räume beherbergen historische Drucke aus Herborns Druckereien. Die Ausblicke über die Stadt und die umliegende Landschaft sind besonders im Schlosshof und im Innenbereich zu genießen. Die Umgebung umfasst die historische Altstadt und die Lahn.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Herborn
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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