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Prämonstratenserabtei Rothenkirchen
Kloster in Deutschland
Das Kloster Rothenkirchen war ein Prämonstratenserkloster in Kirchheimbolanden, im Nordwesten der Stadt im Nordpfälzer Bergland. Es lag am Hofgut Rothenkircherhof und wurde um 1160 gegründet. Das Kloster stand 1999 unter Denkmalschutz. Es war ursprünglich von dem nahegelegenen Kloster Hane besiedelt, das 1120 als Augustiner-Chorherren-Stift gegründet worden war. Die Schwestern aus Hane zogen 1160 nach Rothenkirchen, wo sie eine Kapelle des Klosters Neumünster erwarben. Die Prämonstratenser lebten ab 1180 im Kloster Rothenkirchen, während die Schwestern in Hane blieben. Das Kloster wurde im Bauernkrieg 1525 geplündert und 1554 aufgelöst. Die Anlage ging als Hofgut in nassauischen Besitz über und wurde im Dreißigjährigen Krieg verwüstet. Bis 1961 wurden die meisten Bauten abgebrochen, mit Ausnahme des spätromanischen Refektoriums, eines Wohnhauses aus dem Jahr 1854 und Resten des Kreuzgangs. Das Refektorium, um 1200 errichtet, ist eine zweischiffige Halle mit Kreuzgewölben und Kapitellen im straßburgisch-wormsischen Typ. Es ist ein Denkmal der oberrheinisch-wormsischen Spätromanik. Auf dem Klostergelände befindet sich ein Reiterhof. Das Refektorium dient heute als Abstellraum und ist in gutem Zustand erhalten. Die Bauten sind ein einheitlich qualitätvolles Bauwerk mit hohem regionalgeschichtlichen Wert. Architekturteile wurden ins Museum in Kirchheimbolanden überführt. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft und bietet Ausblicke auf die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kirchheimbolanden
- Erbaut
- 1160
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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