📷 Bild: Wikimedia Commons
Goldbichl
Hügel bei Innsbruck mit prähistorischer Siedlung
Der Goldbichl ist ein 1064 Meter hoher Hügel im Süden von Innsbruck, der sich am Nordwesthang des Patscherkofels befindet. Er liegt an der Einmündung des Wipptals in das Inntal und bietet einen Blick ins Stubaital. Der Hügel besteht aus Quarzphyllit und Moränenschutt, wobei der Gipfel künstlich aufgeschüttet wurde. Er wird von drei Straßen umgeben und ist vollständig bewaldet. Der Goldbichl war in der Bronzezeit ein bedeutender Kultplatz mit Brandopfern und einer Wallanlage. Schafe, Ziegen, Rinder und Schweine wurden geopfert, und eine Priesterin wurde in der Wallanlage beerdigt. In der Eisenzeit wurde der Hügel stark ausgebaut und mit einer Rampe zum Gipfel verbunden, die zur Sommersonnwende in Richtung Sonnenaufgang verläuft. Die Anlagen wurden in der Römerzeit zerstört. Auf dem Goldbichl gibt es einen archäologischen Lehrpfad, der in 15 Minuten zum Gipfel führt. Die Nordostseite ist gut begehbar, und es sind Ausblicke ins Stubaital sowie Felswände für Klettergarten möglich. Die Wallanlage, Terrassen und ein Fahrweg sind noch heute erkennbar. Die Umgebung umfasst die Ortschaften Patsch, Lans und Igls.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Archäologische Stätte
- Ort
- Innsbruck
- Seehöhe
- 1064 m
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