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Landhaus St. Pölten
Gebäudekomplex im Regierungsviertel von St. Pölten und Sitz der niederösterreichischen Landesverwaltung
Das Landhaus St. Pölten ist ein Gebäudekomplex im Regierungsviertel der Stadt und Sitz der niederösterreichischen Landesverwaltung, des Landtags und der Landesregierung. Es umfasst mehrere Einrichtungen und ist mit etwa 2.500 bis 3.000 Mitarbeitenden eine der größten Arbeitsstätten der Region. Das Gebäude steht am Ufer der Traisen und wird aufgrund seiner Form als das Schiff bezeichnet. Es ist Teil eines Viertels, das auch das Festspielhaus, das Landesarchiv und andere kulturelle Einrichtungen beherbergt. Die Verlegung der Landesregierung nach St. Pölten erfolgte 1997, nachdem der Landtag seit 1922 in Wien saß. Der Bau des Landhauses begann 1992 und umfasste ein Areal von 216.929 m², das einst ein Rennbahnstadion war. Ein Schutzbauwerk gegen Hochwasser wurde errichtet, und der Komplex wurde mit einer Investition von 5,3 Milliarden Schilling gebaut. Dabei wurden 19.000 Tonnen Stahl und 223.000 m³ Beton verwendet. Das Landhaus ist ein zentraler Ort der niederösterreichischen Verwaltung und kulturellen Einrichtungen. Die umliegenden Gebäude wie das Festspielhaus und das Landesmuseum ergänzen das Viertel. Auf dem Gelände des ehemaligen Rennbahnstadions entstand ein Schutzbau gegen Hochwasser, und der Komplex ist in einer Betonwanne untergebracht. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Traisen und die Altstadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Bauwerk
- Ort
- St. Pölten
In der Nähe
- Ausstellungsbrücke97 m
- Klangturm90 m
- Kaiser-Franz-Joseph-Denkmal93 m
- Niederösterreichisches Landesarchiv103 m
- Niederösterreichische Landesbibliothek95 m
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