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Lechbruck am See
Gemeinde im Landkreis Ostallgäu in Bayern
Lechbruck am See liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu, am Westufer des Lechs. Der Ort ist durch den Lechstausee Urspring bekannt, der den Namen des Ortes begründet. Die Gemeinde erstreckt sich in einer Höhe zwischen 715 und 825 Metern über dem Meeresspiegel. Sie besteht aus 21 Gemeindeteilen, die unterschiedliche Siedlungstypen aufweisen. Der Name Lechbruck geht auf die historische Aufteilung in die Orte Lech und Lechbruck zurück. Die älteste Nennung des heutigen Namens stammt aus dem Jahr 1398. Lechbruck war bis 1803 Teil des Hochstifts Augsburg und wurde ab 1803 von Bayern verwaltet. Die Via Claudia Augusta verlief durch den Ort und prägte die Entwicklung. Der Ort war lange als Flößerdorf bekannt, wobei die Flößer Holz und Güter bis in den Augsburger Raum transportierten. Lechbruck am See ist bekannt für seine kulturellen und historischen Angebote. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung und die Jakobskapelle auf der Gsteig. Das Flößermuseum im historischen Ständerhaus erzählt die Geschichte der Flößer. Zudem gibt es eine Vielzahl von Vereinen, darunter der Musikverein und die Jugendkapelle. Der Tourismus spielt eine zunehmend wichtige Rolle, mit Angeboten wie dem Golfclub Auf der Gsteig und dem autofreien Ferienhausgebiet Hochbergle.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Ostallgäu
- Seehöhe
- 737 m
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