📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Litschau
Schloss in Litschau in Niederösterreich
Schloss Litschau liegt in der Stadtgemeinde Litschau im niederösterreichischen Bezirk Gmünd im Waldviertel. Die Anlage ist seit 1763 im Besitz der Familie Seilern-Aspang und befindet sich auf einem Felsen. Die ursprüngliche mittelalterliche Burg präsentierte sich im 18. Jahrhundert als Ensemble aus Hochburg, Vorburg und Bergfried. Die Hochburg verfiel ab um 1800, wurde aber im 19. Jahrhundert teilweise wieder aufgebaut. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Herrschaft wechselte mehrfach, unter anderem zwischen den Kuefstein und den Seilern-Aspang. Bis 1763 war die Anlage im Besitz der Reichsgrafen Kuefstein, bis sie an die Familie Seilern-Aspang verkauft wurde. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Vorburg als private Kapelle genutzt, bis sie 1765 aufgelassen und zu Wohnräumen umgebaut wurde. Die Anlage umfasst neben der Hochburg und der Vorburg auch das Neue Schloss aus dem 18. Jahrhundert sowie Wirtschaftsbauten. Das Neue Schloss wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört und später von der Familie Seilern-Aspang als Hauptwohnsitz genutzt. Heute wird das Schloss für die Forst- und Gutsverwaltung genutzt und privat bewohnt. Die Ruine der Hochburg bleibt ein markanter Teil der Stadtlandschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Litschau
- Adresse
- Schloßweg 2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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