BurgenNiederösterreichBezirk Q58129

Gracsanica Vára

Die Ruine von Gracsanica Vára liegt im Dorf Cernik, etwa zwei Kilometer östlich des Ortes, auf dem Gipfel eines etwa 319 Meter hohen, kuppelförmigen Berges, der von Wald bedeckt ist. Die mittelalterliche Burg, auch als Gradac oder Török-Vár bekannt, war ursprünglich ein kreisförmiges Bauwerk mit einer westlichen Mauer, die von einem Torwachturm mit Wohnraum verstärkt wurde. Vor dem Tor befand sich eine Brücke, deren Rahmen in den Turm eingebaut war. Die Burg wurde im 13. und 14. Jahrhundert errichtet, wobei die genaue Bauphase nicht bekannt ist. Sie wurde im 15. Jahrhundert von den Türken erobert und als Wache genutzt. Die Burg ist heute als Ruine erhalten, wobei die umgebende Schanze noch gut sichtbar ist. Innerhalb der Ruine wurde ein antiker Dombildstein entdeckt, der in zwei Felder unterteilt ist und frischem Schildkämpfer-Porträts zeigt. Der Stein könnte dem Magna Mater Kübelé oder dem Mithras-Kult zugehören. Die Legende von einem unter der Burg vergrabenen reichen Schatz wird mit einem königlichen Brief aus dem Jahr 1525 in Verbindung gebracht, der die Familie Dessewffy in Cernik bestätigt. Besucher können die Ruine und die umliegende Natur genießen, die von Wäldern umgeben ist. Die Sicht auf die Umgebung aus der Burg ist weitläufig. Die Burg ist ein Teil der kulturellen Erbe der Region und bietet Einblick in die Geschichte der Gegend. Die Ruine ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in der Umgebung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burgruine
Ort
Cernik
Erbaut
1300
Seehöhe
319 m

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