Salzmuseum
Museum in Bad Sooden-Allendorf
Das Salzmuseum in Bad Sooden-Allendorf wurde 1979 eröffnet und dokumentiert die etwa 1000-jährige Geschichte der Salzgewinnung in der Region. Es ist in dem sogenannten Söder Tor untergebracht, einem ehemaligen Zugang zur Saline. Dieses Gebäude war auch mit einem Gefängnis ausgestattet, um Salzschmuggel zu bekämpfen. Die Stadtverwaltung hatte bereits 1913 Pläne für ein Museum, das nach 1906 Schließung des Salzwerks realisiert wurde. Das Museum beherbergt eine Abschrift der Salzbibel aus dem 16. Jahrhundert, das einzige öffentlich zugängliche Exemplar. Zudem sind Originalgeräte, Fotografien und Modelle ausgestellt. Im Außenbereich befinden sich ehemalige Produktionsstätten wie der Solebohrturm, das Gradierwerk und das Solegraben mit Kunsthaus. Die Ausstellungsstücke sind mit Informationstafeln versehen und werden in Führungen erläutert. Im Innenbereich des Museums steht die Salzbibel im Mittelpunkt der Ausstellung. Daneben sind weitere Originalgeräte sowie Dokumente wie Fotografien und Zeichnungen zu sehen. Die Außenbereiche umfassen ehemalige Gebäude des Salzwerks, darunter das Salzamt mit Salztisch und das Solebadehäuschen der Knappschaft von 1818. Die Ausstellungen sind in Führungen einbezogen und bieten Einblick in die Geschichte der Salzgewinnung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Bad Sooden-Allendorf
- Erbaut
- 1979
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