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château du Quesnel
Der Château de Le Quesnel ist ein zerstörter und verfallener Schlosskomplex in der Gemeinde Le Quesnel im Département Somme, Region Hauts-de-France. Die Ruinen liegen in einer ländlichen Gegend, umgeben von Feldern und Wäldern. Die ursprüngliche Burg wurde im 12. Jahrhundert von der Familie Kenel erbaut und litt unter den Zerstörungen der Dreißigjährigen Krieg. Im 18. Jahrhundert erwarb Jean Le Fort das Gut, und sein Sohn Jean-Baptiste Le Fort baute den Grundstein des heutigen Schlosses. Der Schlosskomplex wurde im Ersten Weltkrieg von deutschen Truppen zerstört und nach dem Krieg von dem Grafen Charles de Burdon restauriert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut erneut verwüstet und blieb bis 1985 ungenutzt. Ein unbekannter Pariser Anwalt kaufte es und begann mit Restaurierungsarbeiten, doch er verließ das Gut nach kurzer Zeit. In den 1990er Jahren kollabierten Teile der Gebäude. 2018 brannte das Schloss unter unklaren Umständen nieder, wobei nur der äußere Teil des Fassadensystems übrig blieb. Die Ruinen des Schlosses sind heute verlassen und in einem schlechten Zustand. Die verbliebenen Strukturen sind derzeit nicht restauriert, und die Fläche um das Schloss herum bleibt ungenutzt. Die Umgebung besteht aus landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern, die den verfallenen Komplex umgeben. Die Geschichte des Schlosses ist geprägt von Kriegen, Restaurierungsversuchen und Zerstörungen, die bis in die Gegenwart nachwirken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Frankreich
- Erbaut
- 1751
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