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Göstinger Ruinenberg
Berg in den Alpen
Der Göstinger Ruinenberg, historisch Annaberg, ist ein 574 m hoher Vorberg des Flösserkogels nördlich von Graz. Er liegt im Nordosten des Grazer Beckens und bildet den nördlichen Ausläufer des Murtales. Die Mur verlässt die Alpen hier und fließt in das Becken ein. An der Südostseite des Berges befindet sich der Ort Gösting, der heute der 13. Stadtbezirk von Graz ist. Im Norden liegt Raach, ein weiterer Stadtteil. Der Berg ist durch das Tal von Thal mit dem Thaler Bach vom Stadtberg Plabutsch getrennt. Der Ruinenberg war schon im 11. Jahrhundert strategisch bedeutsam und beherbergte die Höhenburg Gösting. Daneben liegen die Cholerakapelle Hl. Dreifaltigkeit, erbaut 1833, östlich der Ruine, und das St. Annenbründl westlich davon. Der Berg ist auch heute noch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, da das Nordportal des Plabutschtunnels an seiner Nordflanke liegt, durch den die Pyhrn Autobahn die Stadt Graz umgeht. Der Berg ist über Wanderwege erschließbar. Von Gösting führt der Ruinenweg zur Ruine, von dort geht es über den Jungfernsprung nach Raach an der Mur oder zum Annenbründel. Von dort aus kann man weiter nach Thal-Oberbichl oder über den Steinkogel nach Straßengel im Gratkorner Becken. Die Wanderwege bieten Ausblicke auf die Mur und die umliegenden Täler.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Steiermark
- Seehöhe
- 696 m
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