📷 Bild: Wikimedia Commons
Weißes Haus
Palast in Polen
Das Weiße Haus in Warschau steht im Łazienki-Park und ist ein frühklassizistisches Palais. Es wurde im 18. Jahrhundert auf Veranlassung des letzten polnischen Königs Stanisław August Poniatowski errichtet und diente als königliches Gästehaus. Das Gebäude liegt an der „Königlichen Promenade“, die den Park mit dem größeren Łazienki-Palast verbindet. Es war das erste Neubauwerk im Park und wurde nach Entwürfen von Dominik Merlini gebaut. Das Weiße Haus ist ein symmetrisches Holzgebäude mit vier identischen Fassaden und einem quadratischen Grundriss. Es verfügt über zwei Geschosse, eine Treppe in der Mitte und Räume wie ein Esszimmer, ein Wohnzimmer und ein achteckiges Arbeitszimmer. Die Innengestaltung enthält Wandmalereien von Johann Gottlieb Plersch. Vor der Südfassade steht eine Sonnenuhr aus dem Jahr 1776, die Joseph Högl schuf. Im Gebäude lebte Ludwig XVIII. im Sommer 1803 während seines Exils. Das Weiße Haus bietet einen Blick auf die umliegende Parklandschaft und ist Teil der historischen Architektur Warschaws. Die Räume sind mit Holzvertäfelung und Wandmalereien ausgestattet. Die Fassaden sind verputzt und zeigen eine elegante, leichtgewichtige Form. Die Sonnenuhr und die Lage an der Königspromenade sind markante Merkmale. Die Umgebung umfasst den Łazienki-Park und den größeren Łazienki-Palast.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Warschau
- Erbaut
- 1776
- Baustil
- Klassizismus
- Architekt
- Domenico Merlini
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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