Ebern

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Ebern

Stadt im Landkreis Haßberge, Unterfranken, Deutschland

Ebern liegt im unterfränkischen Landkreis Haßberge in Bayern und ist von den östlichen Ausläufern der Haßberge und den Zeilbergen des südwestlichen Itz-Baunach-Hügellandes umgeben. Die Stadt ist im Fränkischen Keuper-Lias-Land gelegen und umfasst 35 Gemeindeteile, darunter die Einöde Obere Mühle. Nachbargemeinden sind Pfarrweisach, Untermerzbach, Rentweinsdorf, Kirchlauter, Königsberg in Bayern und Burgpreppach. Ebern wurde erstmals 1151 in einer lateinischen Urkunde erwähnt, als der Weiler „liuzileber“ als Schenkung an die Kirche St. Peter in Bamberg genannt wurde. Die Ansiedlung könnte bereits im 7. Jahrhundert entstanden sein. Die Stadt wurde 1230 als „Civitas“ urkundlich erwähnt und erhielt 1335 das Stadt- und Befestigungsrecht durch Kaiser Ludwig den Bayern. 1396 schloss sich Ebern mit anderen Städten des Hochstifts Würzburg einem Bund an, der die Reichsunmittelbarkeit anstrebte. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Stadtmauer ausgebaut, und 1430 wurde die Siedlung durch einen großen Brand verwüstet. Ebern ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt und die mittelalterliche Stadtbefestigung mit vier Ecktürmen und dem Grauturm. Die Stadt war im 16. Jahrhundert im Bauernkrieg aktiv, und 1525 wurden elf Rädelsführer öffentlich enthauptet. Im 17. Jahrhundert war die Stadt während des Dreißigjährigen Krieges von Soldaten durchquert worden, und 1626 brachte ein Reitertrupp die Pest nach Ebern. Die Stadt war auch während des Ersten Weltkriegs betroffen, und im 20. Jahrhundert wurde die Raiffeisen-Volksbank Ebern gegründet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Haßberge
Seehöhe
270 m
Quellen:Ebern (CC0-1.0)

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