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Rochlitz
deutsche Große Kreisstadt in Mittelsachsen
Rochlitz ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen. Sie liegt an der Zwickauer Mulde und am Fuß des Rochlitzer Berges, wo der Rochlitzer Porphyr abgebaut wurde. Die Stadt war stark von der Jahrhundertflut 2002 betroffen. Sie ist Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft mit den Mitgliedsgemeinden Königsfeld, Seelitz und Zettlitz. Die nächstgelegenen Oberzentren sind Chemnitz, Leipzig und Zwickau mit jeweils etwa 25 bis 45 Kilometern Entfernung. Rochlitz hat eine Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt wurde im 11. Jahrhundert als Rechtsstadt gegründet und besitzt eine mittelalterliche Stadtkirche. Im 13. Jahrhundert wurde eine Stadtmauer errichtet, und im 15. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit. 1537 wurde die Reformation eingeführt, und im 16. Jahrhundert entstanden wichtige Gebäude wie die Hospitalkirche. Die Stadt war während des Dreißigjährigen Krieges mehrfach belagert und erlitt mehrere Stadtbrände. Die Stadt bietet historische Bauten wie die Kunigundenkirche, die Stadtkirche St. Kunigunde und den Marktbrunnen, der 1929 von Georg Wrba geschaffen wurde. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt durch Eisenbahnanschluss und Stadterweiterungen geprägt. Rochlitz ist auch bekannt für den Rochlitzer Porphyr, der seit 2024 den Namenszusatz „Stadt des Roten Porphyr“ trägt. Die Umgebung umfasst die Nachbargemeinden wie Königsfeld und Zettlitz sowie die Stadt Leipzig.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland, Große Kreisstadt
- Ort
- Landkreis Mittelsachsen
- Seehöhe
- 163 m
- Website
- https://www.rochlitz.de/
In der Nähe
- Schloss Rochlitz609 m
- Seelitz2.4 km
- Wetzsteinberg2.8 km
- Rochlitzer Berg3.1 km
- Burgstall Wechselburg4.7 km
- Museum Schwarzbach4.7 km
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