Kloster Saint-Marcel (Saône)

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Kloster Saint-Marcel (Saône)

Kloster in Frankreich

Das Kloster Saint-Marcel lag in Saint-Marcel, Saône-et-Loire, an der Saône, direkt vor den Toren Chalons. Es war einst ein Priorat der Abtei Cluny und wurde nach dem Märtyrer Marcellus benannt. König Guntram I. gründete 579 ein Kloster mit einer Basilika, das später durch Barbareneinfälle zerstört wurde. Es war das erste Kloster im christlichen Abendland, in dem der ununterbrochene Lobgesang der Mönche gefeiert wurde. Das Kloster war bis ins 12. Jahrhundert einflussreich und zählte um 30 Mönche. Die Kirche, heute eine Pfarrkirche, hat einen romanischen Grundriss mit Kreuzgratgewölben. Die Fassade wurde im 16. Jahrhundert erweitert, und die Hochkapelle Saint-Michel trägt Wandmalereien aus dem 13./14. Jahrhundert. Die Kirche misst 56 Meter in Länge und 18 Meter in Breite. Im Chor befinden sich Altäre mit Schnitzwerken und Reliquiaren, sowie eine Engelsgruppe aus dem 18. Jahrhundert. Im Chor und den Seitenschiffen der Kirche sind mehrere Kapellen mit religiösen Darstellungen und Reliquiaren. Die Kapelle des Heiligen Marcellus enthält eine Nachbildung des Brunnens, in dem er starb. An der Wand des rechten Seitenschiffs ist eine Steinplatte mit der Erinnerung an den Tod Peter Abaelards zu finden. Die Kirche beherbergt auch Reste des ursprünglichen Klosterbaus und einige Elemente aus der Zeit Abaelards.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei, Kirchengebäude
Ort
Saint-Marcel
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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