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Heikendorf
Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein am Ostufer der Kieler Förde
Heikendorf liegt am Ostufer der Kieler Förde im Kreis Plön, Schleswig-Holstein. Der Ort grenzt direkt an das Kieler Stadtgebiet und besteht aus fünf Ortsteilen. Sein Wahrzeichen ist das U-Boot-Ehrenmal Möltenort, das an die deutschen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege erinnert. Die Gemeinde war Sitz der Künstlerkolonie Heikendorf, die das Künstlermuseum 2000 gründete. Adolf Brütts Bronzeplastik „Der Fischer“ erinnert an die Blütezeit der Malerkolonie. Heikendorf war im Zweiten Weltkrieg zum Festungsgebiet erklärt und hatte U-Boot-Ausrüstungskai und Artilleriedepot. Die Gemeinde erlebte sechs Kriegsjahre mit 655 Fliegeralarmen und erheblichen Zerstörungen. Nach dem Krieg wurde ein neues kommunales Gemeinderecht eingeführt. 1967 wurde Heikendorf staatlich anerkanntes Seebad. Das Amt Schrevenborn wurde 2007 gebildet, mit Heikendorf als Verwaltungssitz. In Heikendorf gibt es das Künstlermuseum Heikendorf–Kieler Förde, das Mitglied der euroART ist. Der Möltenorter Hafen beherbergt das ehemalige Feuerschiff Læsø Rende. Der Kitzeberger Wald ist Teil des NATURA 2000-Schutzgebiets. Die Gemeinde verfügt über ein breites Angebot an Einzelhandel, Restaurants und Dienstleistungen. Der Golf-Club Kitzeberg ist einer der ältesten in Deutschland, und der Heikendorfer Tennisclub ist in Schleswig-Holstein erfolgreich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtrandkern I. Ordnung, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Seebad
- Ort
- Amt Schrevenborn
- Seehöhe
- 19 m
- Website
- http://www.heikendorf.de
In der Nähe
- Amt Schrevenborn25 m
- Künstlermuseum Heikendorf543 m
- U-Boot-Ehrenmal Möltenort1.2 km
- Leuchtturm Friedrichsort2.2 km
- Festung Friedrichsort2.6 km
- Mönkeberg2.8 km
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