📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Rasumofsky
Denkmalgeschütztes Objekt in Landstraße (7694)
Das Palais Rasumofsky ist ein klassizistisches Palais im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße. Es wurde 1806 von Louis Montoyer als Gartenpalais für Graf Andrei Kirillowitsch Rasumowski erbaut. Das Gebäude umfasst ein rechteckiges Hauptgebäude und einen eingeschoßigen Gartentrakt, der mit ionischen Säulen und Reliefs geschmückt ist. Die Gartenanlage wurde von Konrad Rosenthal gestaltet und war ursprünglich weitläufig, wobei heute nur ein kleiner Teil erhalten bleibt. Das Palais war bis 1836 Wohnsitz von Rasumowski, danach verkaufte seine Witwe es an die Liechtenstein. Von 1851 bis 1873 war es in Staatsbesitz und diente als geologische Reichsanstalt. 1876 wurden die Gärten parzelliert und mit gründerzeitlichen Wohnhäusern bebaut. 1946–1951 wurde das Palais nach Kriegsschäden instand gesetzt. Heute beherbergt es keine öffentliche Institution mehr, sondern private Eigentümer, die umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt haben. Im Inneren des Palais führt der Haupteingang in ein Vestibül, gefolgt von einem Kuppelsaal und dem prunkvollen Festsaal, der von sechzehn korinthischen Marmorsäulen umgeben ist. An der Gartenfront liegen Marmorsäle, die als Repräsentationsräume dienen. Die ehemaligen Stallungen und Wirtschaftsgebäude sind heute als Wohnhäuser erhalten. In der Nähe lebte Robert Musil von 1921 bis 1938.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Stadtpalais
- Ort
- Wien
- Adresse
- Rasumofskygasse 23-25
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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