📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Burk
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Burk liegt am Rand des Seeger Ortsteils Burk im Landkreis Ostallgäu. Er ist ein ehemaliger Adelssitz und gilt als anschauliches Beispiel einer hochmittelalterlichen Turmhügelburg. Die Anlage war Teil der Niederadelsfamilie von Seeg und wurde im 12. Jahrhundert als Sitz eines welfischen Dienstmannengeschlechtes errichtet. Sie war dem Hochstift Augsburg verpflichtet und zählt zu den typischen Burganlagen des Hochmittelalters. Die Anlage besteht aus einem etwa 8,5 Meter hohen Erdkegel, der von einem Ringgraben umgeben ist. Der Graben wurde im Jahr 2000 teilweise wieder ausgehoben und geflutet. Auf dem Gipfelplateau, das etwa 25 Meter im Durchmesser misst, stand ursprünglich ein hölzerner Turm oder ein Wohngebäude. Später wurde ein teilweise steinerner Neubau errichtet, der bis ins frühe 13. Jahrhundert zurückdatiert werden kann. In der Vorburg, südöstlich der Kernburg, sind nur noch geringe Spuren sichtbar, während Luftbilder die ursprüngliche Ausdehnung zeigen. Der Burgstall Burk ist ein Bodendenkmal mit der Nummer D-7-8329-0004 und wurde 2000 in die Burgenregion Ostallgäu-Außerfern eingebunden. Die Anlage ist nur von außen besichtbar, da das Plateau nicht öffentlich zugänglich ist. Die umliegende Landschaft umfasst das sumpfige Gelände der Lobach, einem Nebenfluss der Wertach, das zusätzlichen Schutz bot. Die Anlage ist Teil der Burgenregion Allgäu, die 38 Burg- und Schlossanlagen umfasst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Seeg
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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