Zisterzienserabtei Mariental (Vallis s. Mariae)

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Zisterzienserabtei Mariental (Vallis s. Mariae)

Kirchengebäude in Mariental, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Das ehemalige Kloster Mariental liegt in der Gemeinde Mariental und wurde 1138 von Pfalzgraf Friedrich II. von Sommerschenburg als Zisterzienserkloster gegründet. Es gehört zur Altenberger Filiation und war ursprünglich von Abt Bodo aus Amelungsborn und zwölf Mönchen aus Altenberg besiedelt. Nach dem Ende des Geschlechts derer von Sommerschenburg 1179 fiel das Kloster in die Hände Heinrichs des Löwen. Die Klosterländereien erstreckten sich bis nach Magdeburg, Jüterbog und Braunschweig. Das Kloster erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung, doch ab dem 14. Jahrhundert begann der Niedergang. 1569 endete die zisterziensische Klostergeschichte. Danach beherbergte das Kloster bis 1745 eine evangelische Klosterschule und ein Lehrerseminar, das 1773 nach Helmstedt verlegt wurde. Die Anlage umfasst die Klosterkirche, die Klausur und landwirtschaftliche Domäne, die heute Eigentum der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ist. Die Klosterkirche ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit romanischen und gotischen Elementen. Sie besitzt ein Bandrippengewölbe und ein flachgedecktes Langhaus. Die Klausur liegt südlich der Kirche und umfasst den Ostflügel mit Kapitelsaal, Kapelle und Dormitorium sowie den Westflügel mit Refektorium. Der Verbindungsgang zur Kirche ist im 14. Jahrhundert westlich erweitert worden. Die Orgel wurde 1890 erbaut und 2002 restauriert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Mariental
Erbaut
1101
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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