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Kapuzinerkloster Königstein
Das Kapuzinerkloster Königstein war ein Konvent der Kapuziner in Königstein im Taunus, das zwischen 1646 und 1813 bestand. Es wurde auf dem Gelände des früheren Stechgartens errichtet, einem Turnierplatz außerhalb der Stadt. Die Gründung erfolgte auf Initiative des kurmainzischen Oberamtmanns Johann Dietrich von Rosenbach. Die Mönche lebten in zwei verschiedenen Häusern, bevor sie 1682 den Bau des neuen Klosters begannen. Die Klosterkirche wurde am 3. September 1685 geweiht. Das Kloster war ein Zentrum der katholischen Gemeinde und betreute die Pfarreien der Umgebung. Etwa 15 Ordensbrüder lebten dort und übernahmen auch militärische Pflichten. Pater Martin von Cochem veröffentlichte in Königstein sein Werk „Leben Christi“, das bis zu 40 Auflagen erreichte. Die Kapuzinerpfade, die heute noch bestehen, erinnern an die Fußwege der Brüder. Das Kloster war auch während des Dreißigjährigen Krieges und der Gegenreformation aktiv. Nach der Auflösung im Jahr 1813 wurden die Gebäude an verschiedene Eigentümer vergeben. Das Klostergebäude wurde in ein Gasthaus verwandelt, das später als Hotel Pfaff betrieben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude 1927 abgerissen. Heute dient das Gelände als Parkplatz, wobei einige Mauerreste den Denkmalschutz genießen. Die Kapuzinerpfade und die historischen Spuren sind Teil der Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Königstein im Taunus
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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