Rakamaz

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Komitat Szabolcs-Szatmár-BeregBezirk Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg

Rakamaz

Gemeinde in Ungarn

Rakamaz ist eine Stadt im Kreis Nyíregyháza im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg. Sie liegt 26 Kilometer nordwestlich von Nyíregyháza an der Einmündung des Bodrog in die Theiß. Das Rücklaufgewässer der Theiß (Nagy-Morotva) grenzt die Siedlung im Süden ab. Nachbargemeinden sind Timár, Tiszanagyfalu und Tokaj. Rakamaz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht. Die Stadt wurde 1067 erstmals erwähnt und war bereits 1556 eine der bevölkerungsreichsten Siedlungen des Landkreises. Im 18. Jahrhundert wurde sie von schwäbischen Siedlern besiedelt, die die Weinberge von Tokaj kultivierten. Bis 1930 wuchs die Gemeinde zu einer mit 5327 Einwohnern großen Siedlung heran. Die Stadt war ein Zentrum für Tabakwechsel und Schuhmacherhandwerk. In Rakamaz gibt es zwei römisch-katholische Kirchen, darunter die Kirche Szent István király, die 1951–1960 erbaut wurde. Die Stadt verfügt über eine Schule mit deutschsprachigem Unterricht und feiert traditionelle Feste wie das Schwäbisches Schweineschlachtfest. Der Marienweg verläuft durch die Stadt und ist ein bekannter Pilgerweg. Zudem gibt es Denkmäler wie den Obelisk und das Turul-Denkmal.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Ungarn
Ort
Kreis Nyíregyháza

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