Kommende St. Jacques-du-Haut-Pas

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KlosterÎle-de-FranceBezirk Île-de-France

Kommende St. Jacques-du-Haut-Pas

Niederlassung des geistlichen Ritter- und Hospitalordens S. Giacomo di Altopascio

Die Kommende St. Jacques-du-Haut-Pas war eine Niederlassung des geistlichen Ritter- und Hospitalordens San Giacomo di Altopascio in Paris. Sie lag im damaligen Vorort Faubourg Saint-Jacques, heute an der Rue Saint-Jacques Nummer 254 im 5. Arrondissement. Die Stätte stand auf dem Jakobsweg, der von Paris nach Santiago de Compostela führt. Das Hospiz war eine der ersten Pilgerherbergen auf diesem Weg. Die Kommende war ursprünglich als Pilgerstation eingerichtet, um Pilgern geistliche und materielle Unterstützung zu bieten. Nach dem Tod von Ludwig dem Heiligen im Jahr 1270 oder 1180 wurde das Hospiz weitergeführt und 1519 erneuert. Später diente es als Lazarett für verwundete Soldaten. 1572 wurde die Einrichtung an das Kloster Saint-Magloire übergeben, das später in ein Seminar für junge Tauben verwandelt wurde. Die Gebäude beherbergten verschiedene religiöse und pädagogische Einrichtungen, darunter das Kloster Saint-Magloire, das Oratorier-Seminar und schließlich das Taubstummen-Institut. Heute ist das Institut national des jeunes sourds de Paris in den ehemaligen Räumen der Kommende ansässig. Die Lage am linken Ufer der Seine und die historische Bedeutung als Wegstation machen die Stätte für Besucher attraktiv.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Paris

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