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Bischöfliche Residenz
Schloss in Klagenfurt
Die Bischöfliche Residenz in Klagenfurt am Wörthersee ist ein barockes Gebäude, das ursprünglich als Residenz der Erzherzogin Maria Anna errichtet wurde. Es liegt im Zentrum der Stadt und umschließt einen hufeisenförmigen Ehrenhof. Die Fassade ist mit Lisenen gegliedert, und die neunachsige Hauptfront besitzt einen flachen, giebelbekrönten Mittelrisalit. Die Anlage wurde nach Maria Annas Tod 1789 von dem Gurker Bistum als Bischofsresidenz übernommen. Die Residenz ist als Repräsentationsort bekannt, insbesondere die ehemaligen Wohnräume der Erzherzogin im Obergeschoß. Im Ostflügel befinden sich die Repräsentationsräume, in denen 13 Ölbildnisse der Salmschen Familie in der klassizistischen Vertäfelung eines Eckzimmers eingelassen sind. Die Kapelle im südseitigen Mitteltrakt ist der Mater dolorosa geweiht und beherbergt eine Kopie der Gurker Pietà von Raphael Donner. Der Park hinter dem Palais wurde ab 1779 von Georg Tille angelegt und später von seinem Bruder Benedikt weitergeführt. Der Vorplatz der Residenz beherbergt die Kunstinstallation *einklang : sozvočje* von Nataša Sienčnik und Wolfgang Puschnig, das 2025 im Rahmen eines künstlerischen Wettbewerbs der Katholischen Kirche Kärnten präsentiert wurde. Die Anlage umfasst auch die Kapelle mit der geweihten Mater dolorosa und die Repräsentationsräume im Ostflügel. Die Residenz ist ein zentraler kultureller und historischer Ort der Stadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Klagenfurt am Wörthersee
- Adresse
- Mariannengasse 2
- Erbaut
- 1776
- Architekt
- Nikolaus von Pacassi
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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