grotte des Fées

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Bourgogne-Franche-ComtéBezirk Bourgogne-Franche-Comté

grotte des Fées

Die Grotte des Fées liegt im Gemeindegebiet von Arcy-sur-Cure in der Yonne, im Südwesten der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie ist Teil des größeren Grottenkomplexes und befindet sich in der Val de Cure, etwa 180 km südöstlich von Paris. Die Grotte ist etwa 380 m oberhalb der Grande Grotte und liegt knapp 130 m über dem Flussniveau der Cure. Sie ist Teil des längsten unterirdischen Systems der Yonne. Die Grotte ist vor allem wegen ihrer archäologischen Bedeutung bekannt. 1859 wurde hier eine Néandertaler-Mandibule entdeckt, was den Ort berühmt machte. Sie ist seit 1992 als Monument historique eingetragen. Der unterirdische Komplex umfasst 2.820 Meter und wird durch eine diaclase geformt, was zu einem charakteristischen Dreiecksgang führt. Die Grotte ist auch für ihre archäologischen Funde aus verschiedenen Epochen bekannt, darunter vom Moustérien bis ins Hallstattzeit. In der Grotte leben etwa 300 Chauves-souris aus elf verschiedenen Arten. Der Untergrund besteht aus harten Mergeln, was zu komplexen Gängen führt. Die Grotte ist Teil eines größeren Systems, das bis zur Resurgence Moulinot reicht. Sie wurde in der Vergangenheit von mehreren Speläologen und Archäologen erforscht, darunter Jean-Claude Liger und Arnold Haid. Die Grotte ist auch für ihre archäologischen Schichten bekannt, die bis ins Neolithikum reichen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Arcy-sur-Cure

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