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Barfüßerkloster Frankfurt
ehemaliges Kloster in Frankfurt am Main
Das Barfüßerkloster war ein Franziskanerkloster in Frankfurt am Main, das seit den 1230er-Jahren bestand und zur Oberdeutschen Ordensprovinz des Franziskanerordens gehörte. Es war bis zur Reformation im 16. Jahrhundert aktiv und hatte eine bedeutende Rolle in der Seelsorge und der Stadtgeschichte. Die Barfüßerkirche, die 1529 aufgelöst wurde, wurde nach der Reformation zur evangelischen Hauptkirche und später zur Paulskirche, die 1848/49 die Frankfurter Nationalversammlung beherbergte. Die Geschichte des Klosters reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als es als bedeutendes Zentrum der Franziskaner in Frankfurt fungierte. Es war Teil der Straßburger Ordensprovinz und hatte eine große Einflussnahme auf die Stadt. Im 15. Jahrhundert wurde es durch die Reform des Franziskanerordens beeinflusst, wobei die Brüder eine gemäßigte Auslegung des Armutsgelübdes annahmen. Das Kloster war auch ein Zentrum für kulturelle und geistliche Aktivitäten, mit Predigern wie Thomas Murner und dem Orgelbauer Leonhard Mertz. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster aufgelöst, und die Barfüßerkirche wurde zur evangelischen Hauptkirche. 1786/87 wurde sie abgerissen und durch eine klassizistische Paulskirche ersetzt, die bis heute als Gedenk- und Versammlungsort genutzt wird. Die ehemaligen Franziskaner übernahmen verschiedene Aufgaben in der Stadt, und das Kloster war ein bedeutender Teil der Frankfurter Gesellschaft und Spiritualität.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Frankfurt am Main
- Erbaut
- 1230
In der Nähe
- Frankfurter Paulskirche9 m
- Paulsplatz39 m
- Römer78 m
- Paul-Arnsberg-Denkmal96 m
- Langer Franz117 m
- Frankfurt am Main121 m
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