Indianerbrunnen

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Indianerbrunnen

Brunnen mit dem Bildnis eines Indianers im Stadtteil Südstadt der Stadt Karlsruhe

Der Indianerbrunnen ist ein Brunnen mit einer doppelgesichtigen Indianerskulptur, der 1924–1927 auf dem Werderplatz in der Südstadt von Karlsruhe errichtet wurde. Er verdeckt eine öffentliche Toilettenanlage, die aufgrund der Kanalisation nicht vollständig unterirdisch gebaut werden konnte. Der Entwurf stammt vom Stadtbaudirektor Friedrich Beichel und wurde ursprünglich als Marktbrunnen konzipiert. Der Brunnen wurde 1925 ohne die geplante Indianerfigur eröffnet, da die Bevölkerung des Stadtteils gegen die Anspielung auf indigene Völker protestierte. Die Skulptur wurde 1927 von August Meyerhuber aus Travertin fertiggestellt. Sie zeigt auf der Südseite ein ernstes Gesicht eines Sioux-Indianers und auf der gegenüberliegenden Seite das freundliche Gesicht von Friedrich Beichel. Der Brunnen ist heute Teil des Südstadt-Wappens und unter Denkmalschutz. Der Indianerbrunnen steht im Zentrum des Werderplatzes und ist von der Johanniskirche sowie dem Gasthaus Wolfbräu umgeben. Er ist ein markanter Teil der Stadtsilhouette und wird von der Umgebung sowie dem öffentlichen Raum begleitet. Der kleine Indianerbrunnen in der Baumeisterstraße ist ein weiteres Denkmal der Südstadt und wurde 1925 errichtet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Brunnen, Zierbrunnen
Ort
Karlsruhe
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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