📷 Bild: Wikimedia Commons
Sperrstelle Trin
Museum, Verteidigungsstellung der Schweizer Armee westlich von Trin
Die Sperrstelle Trin ist eine Verteidigungsstellung der Schweizer Armee, die westlich des Dorfes Trin an der alten Strasse zwischen Tamins und Flims liegt. Sie war Teil der militärischen Verteidigungsanlagen im Kanton Graubünden und wurde 1941–1943 von zivilen Unternehmen errichtet. Die Stellung war als letzte Sperre vor dem Reduit konzipiert, um ein Eindringen des Feindes ins Festungsgebiet Gotthard zu verhindern. Die Sperrstelle umfasst mehrere Anlagen, darunter das Infanteriewerk Crap Sogn Barcazi, das in den Felsen gebaut wurde und mit vier Maschinengewehren und zwei Leichten Maschinengewehren ausgestattet war. Zudem gibt es Bunker wie den Panzerabwehrbunker A 7765 und Infanteriebunker A 7766 und A 7767, die jeweils unterschiedlich bewaffnet und besetzt waren. Ein moderner 12-cm-Festungsminenwerfer 1959 ist ebenfalls Teil der Anlage. Besucher können die Anlage durch den Notausgang betreten und eine geführte Besichtigung durchlaufen, die das Felswerk, Bunker und die Küche des Festungswachtkorps umfasst. Die Seilbahn zur Versorgung der Anlage wurde 2015 wiederhergestellt. Zudem ist die Sauerstofffabrik Ilanz, die bis 2005 Betrieb hatte, heute als Teil des Festungsmuseums zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Festung
- Ort
- Kanton Graubünden
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