Gschlosser Hube

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitKärntenBezirk Feldkirchen

Gschlosser Hube

Gebäude in Steindorf am Ossiacher See (49329)

Die Gschlosser Hube ist ein ehemaliges Schloss in Tiffen, der Gemeinde Steindorf am Ossiacher See. Das Anwesen wurde 1560 an die Brüder Hans und Barthelmeä Khevenhüller verkauft und seit 1728 in bäuerlichem Familienbesitz. Es wurde 1620 als Renaissancebau beschrieben und im Barock sowie nach einem Brand im Jahr 1931 stark verändert. Die Gschlosser Hube ist ein zwei- bis dreigeschoßiger Bruchsteinbau mit Krüppelwalmdach und einem turmartigen Anbau im Norden. Die Fassaden zeigen fächerartige Putzstrukturen aus dem 16. Jahrhundert. Im Inneren sind Raum- und Gewölbeformen aus dem 15./16. Jahrhundert erhalten. Im südöstlichen Eckraum des zweiten Obergeschoßes befindet sich eine Renaissance-Balkendecke. Neben dem Hauptgebäude sind Reste der ehemaligen Wehrmauer, ein gotisches Kastengebäude und ein gotischer Speicherbau vorhanden. Das Kastengebäude ist ein zweigeschoßiger Bruchsteinbau mit Fenstergewänden aus dem 15./16. Jahrhundert. Der Speicherbau, ein zweigeschoßiger Bruchsteinbau aus dem 15./16. Jahrhundert, enthält zahlreiche antike Spolien.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gebäude
Ort
Steindorf am Ossiacher See
Adresse
Tiffen 30
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Gschlosser Hube (CC0-1.0)

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