Burgruine Haimburg

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OberpfalzBezirk Oberpfalz

Burgruine Haimburg

Burgruine im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern

Die Burgruine Haimburg liegt auf einer 550 m ü. NN hohen Erhebung über dem Ortsteil Haimburg in der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz. Sie ist ein Bodendenkmal und als denkmalgeschütztes Baudenkmal registriert. Die Anlage wurde von den Herren von Haimburg erbaut und später von verschiedenen Besitzern übernommen, darunter die Herren von Stein und der Kurfürst Ruprecht I. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert zu einem Jagdschloss ausgebaut. Die Burg erlitt im Landshuter Erbfolgekrieg und im Dreißigjährigen Krieg schwere Schäden. 1504 wurde sie von Nürnberger Truppen erobert und niedergebrannt. 1521 gelang es Pfalzgraf Friedrich II., die Burg wiederzugewinnen und zu sanieren. 1634 wurde sie von kaiserlichen Truppen erobert, und 1648 von den Schweden niedergebrannt, nachdem die Reichsstadt Nürnberg eine Kriegsentschädigung verweigert hatte. Von der Burganlage sind Reste eines runden Bergfrieds, zweier Torbauten sowie Grundmauerreste, Kellergewölbe und ein tiefer doppelter Halsgraben erhalten. Diese Teile stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, während die unteren Teile des Burgringes möglicherweise aus der romanischen Zeit stammen. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist ein Zeugnis mittelalterlicher Burgenbaukunst.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz
Adresse
Nähe Burgweg
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Burgruine Haimburg (CC0-1.0)

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