Veitshöchheim

📷 Bild: Wikimedia Commons

UnterfrankenBezirk Unterfranken

Veitshöchheim

Gemeinde in Bayern, Deutschland

Veitshöchheim liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg am Main und grenzt im Süden direkt an die Stadt Würzburg. Im Norden sind die Gemeinden Erlabrunn und Thüngersheim, im Osten Rimpar und Estenfeld sowie im Westen Margetshöchheim und Zell am Main angrenzend. Der Ort besteht aus zwei Gemeindeteilen, Veitshöchheim und Gadheim, und umfasst eine Fläche von 7,612 km². Die Gemeinde ist bekannt für ihre Lage am Main und die historische Bedeutung als Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg. Veitshöchheim wurde erstmals 779 erwähnt und war bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutender Ort für die Fürstbischöfe. 1246 fand hier die Wahl zum deutschen König statt, und 1563 wurde das Ortswappen verliehen. Das Schloss Veitshöchheim wurde in den Jahren 1680–1682 errichtet und 1749–1753 erweitert. Die Pfarrkirche St. Vitus wurde 1691 eingeweiht, und die Synagoge wurde 1727–1730 gebaut. Im 20. Jahrhundert war der Ort auch durch die NS-Zeit geprägt, wobei die Synagoge 1938 beschädigt wurde und später als Jüdisches Kulturmuseum diente. Veitshöchheim ist vor allem durch das Schloss mit seinem Rokokogarten und dem Hofgarten bekannt. Die Gemeinde verfügt über mehrere sehenswerte Bauwerke wie die Pfarrkirche St. Vitus, die Martinskapelle und die Fürstbischöfliche Kellerei. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Fastnacht-Festival und das Tag der offenen Tür der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau tragen zur Kultur des Ortes bei. Zudem ist Veitshöchheim durch die Maintalbrücke und die Nähe zur B 27 sowie den Bahnhof mit Königspavillon geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Würzburg
Seehöhe
185 m
Quellen:Veitshöchheim (CC0-1.0)

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Spots in Unterfranken

QR-Code

QR 778f23f
778f23f