📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Lissa an der Elbe
Kloster in Tschechien
Kloster Lissa an der Elbe, auch als Augustiniánský klášter v Lysé nad Labem bekannt, liegt im Středočeském kraje. Es war ursprünglich ein gotischer Klösterkomplex, der im 13. Jahrhundert gegründet wurde und im 14. Jahrhundert durch die Zerstörung während der Husitenkriege beendet wurde. Im 18. Jahrhundert wurde ein barocker Komplex errichtet, der bis 1812 bestand und danach als Getreidesilo genutzt wurde. Der barocke Komplex war ein Zentrum der religiösen und kulturellen Aktivitäten. Er umfasste einen Kirchenkomplex, darunter die Loretánská kaple, die 1704 errichtet wurde. Der Komplex war auch Sitz des Státního okresního archivu Nymburk, das seit 1996 dort untergebracht ist. Die Gebäude wurden bis in die 1990er Jahre als kulturelle Denkmäler bewahrt. Besucher können die historischen Räume des ehemaligen Klosters erkunden, darunter die barocken Bauten und die Reste des ursprünglichen Gotik-Komplexes. Die Umgebung umfasst die Stadt Lysá nad Labem, die mit ihrer Geschichte und Kultur verbunden ist. Die Ruinen und Denkmäler sind Teil der städtischen Kulturlandschaft und bieten Einblick in die religiöse und architektonische Entwicklung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Erbaut
- 1355
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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