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Laucha an der Unstrut
Gemeinde in Deutschland
Laucha an der Unstrut ist eine Stadt im Burgenlandkreis, südlich von Sachsen-Anhalt. Sie liegt im Weinbaugebiet Saale-Unstrut an der B 176 zwischen Bad Bibra und Freyburg. Die Stadt gehört zum Naturpark Saale-Unstrut-Triasland und ist von Berghängen umgeben, die aus Muschelkalkstein und Buntsandstein bestehen. Die nördlichen Hänge sind für den Weinbau genutzt, während die südlichen Hänge bewaldet sind. Die Stadt gliedert sich in fünf Ortsteile, darunter Burgscheidungen, Dorndorf, Kirchscheidungen, Plößnitz und Tröbsdorf. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet „sumpfiges Gelände“. 1124 wurde Laucha erstmals urkundlich erwähnt, und 1254 erhielt sie Stadtrecht. Die Stadt war oft von Kriegshorden geplündert und litt unter Naturkatastrophen. 1945 wurde sie von US-Jagdbombern angegriffen, was zu erheblichen Schäden führte. Seit 1994 ist Laucha Teil des Burgenlandkreises. In Laucha gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter das Glockenmuseum, das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, die Stadtmauer mit dem Zwingtor und die Stadtkirche St. Marien. Die Unstrut, die seit dem Mittelalter schiffbar ist, kann heute mit Booten befahren werden. In Dorndorf steht die ehemalige Reichssegelflugschule, und in Burgscheidungen das Schloss mit Barockgarten. Die Stadt ist auch für ihre Weinbaukultur bekannt, die bis ins 14. Jahrhundert zurückgeht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Burgenlandkreis
- Seehöhe
- 111 m
- Website
- https://www.stadt-laucha.de/
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