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Gessertshausen
Gemeinde in Deutschland
Gessertshausen liegt im schwäbischen Landkreis Augsburg, etwa 15 Kilometer westlich der Stadt. Der Hauptort ist Teil des Naturparks Augsburg – Westliche Wälder und liegt an der Schmutter. Die Gemeinde umfasst fünf Gemarkungen und neun Gemeindeteile, darunter die Einöden Bergmühle und Engelshof sowie die Gemarkung Margertshausen. Das Schmuttertal und das Schwarzachtal prägen die Landschaft, die für Naherholung und Holzlieferung bekannt ist. Gessertshausen wird erstmals um 1150 als „Gotsherhusen“ urkundlich erwähnt und gilt als Ausgangspunkt für die Besiedlung der Region. Im Mittelalter gehörte der Ort zur bischöflichen Augsburg und wurde später vom Kloster Oberschönenfeld verwaltet. Die Taufkirche in Dietkirch, erbaut 1723, und das Zisterzienserinnenkloster Oberschönenfeld, gegründet 1211, sind bedeutende Zeugnisse der Geschichte. Die Gemeinde war Teil der Gebietsreform in Bayern und wurde 1972 mit Margertshausen und Wollishausen zur neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Gessertshausen ist für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten bekannt, darunter die Abtei Oberschönenfeld und das Museum Oberschönenfeld. Die Gemeinde ist ein Zentrum für Naherholung und verfügt über eine gut ausgebauten Verkehrsnetz, das mit der Bahnstrecke Augsburg–Ulm und verschiedenen Buslinien verbunden ist. Die Region ist auch durch Vereine und lokale Initiativen geprägt, die den Alltag und die Kultur der Gemeinde gestalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Augsburg
- Seehöhe
- 478 m
- Website
- http://www.gessertshausen.de
In der Nähe
- Bodendenkmal in Gessertshausen, #D-7-7630-01231.3 km
- Kutzenhausen2.5 km
- Diedorf3.1 km
- Abschnittsbefestigung Spitalwald4.2 km
- Bodendenkmal in Bobingen, #D-7-7730-00136.0 km
- Burgstall Schäfstoß6.4 km
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