Kloster Marienkamp
ehemaliges Schwesternhaus nach Augustinusregel in Dinslaken in Nordrhein-Westfalen
Das Kloster Marienkamp war ein Schwesternhaus nach Augustinusregel in Dinslaken, das von 1433 bis 1808 bestand. Die Anlage umfasste eine Kapelle, einen Bauhof, Ställe, ein Brauhaus, Schwesterkammern und Wohnräume für den Priester und die Priorin. Im hinteren Bereich befanden sich Bleiche, Waschhaus und Gärten. Die Klosterkirche war eine spätgotische Kapelle mit Dachreiter, ähnlich der Kirche des Klosters Marienthal. Das Gelände lag am Rande der Neustadt, zwischen der heutigen Kloster-, Friedrich-Ebert- und Wallstraße, und war von hohen Mauern und Ableitungen des Rotbachs umgeben. Das Kloster wurde 1433 erstmals erwähnt, mit der Gründung 1434 nach einem Konventsbuch. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage, und 1808 wurde es aufgehoben. Das Gelände ging 1810 an Dietrich Jungmann und Bernward Lehmkuhl, später an die jüdische Gemeinde, die es zur Synagoge umbaute. Die Synagoge wurde 1938 zerstört. Heute erinnert eine Tafel auf dem Parkplatz an das Kloster. Die Anlage umfasste Kapelle, Bauhof, Ställe, Brauhaus, Schwesterkammern, Wohnräume für den Priester und die Priorin, Bleiche, Waschhaus und Gärten. Die Klosterkirche war eine spätgotische Kapelle mit Dachreiter. Das Gelände lag am Rande der Neustadt, zwischen der heutigen Kloster-, Friedrich-Ebert- und Wallstraße, und war von hohen Mauern und Ableitungen des Rotbachs umgeben. Die Tafel auf dem Parkplatz markiert den ehemaligen Standort des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Dinslaken
In der Nähe
- Augustinerinnenkloster Marienkamp, Dinslaken52 m
- Evangelische Stadtkirche Dinslaken172 m
- St. Vincentius305 m
- Burg Dinslaken271 m
- Johanniterkommende Dinslaken703 m
- Schloss Bärenkamp1.5 km
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