📷 Bild: Wikimedia Commons
Kalicsa-álbarlang
Höhle in Ungarn
Der Kalicsa-álbarlang liegt im Visegrádi-Becken des Duna–Ipoly-Nationalparks in der Gemeinde Tahitótfalu. Er befindet sich in der Talsohle der Kalicsa-Bach, die die Grenze zwischen Tahitótfalu und Dunabogdány markiert. Die Höhle ist etwa 200 Meter vom Édes-lyuki-Kunyhó entfernt und hat eine Länge von 3,08 Metern. Sie besteht aus zwei Einlässen, einem östlichen und einem westlichen Teil, und wird von dem Bach überquert, der an der Eingangsstelle einen Wasserfall bildet. Der Kalicsa-álbarlang wurde 1996 von József Tinn entdeckt und kartografiert, gemeinsam mit Eszter Nagy. Die Höhle wird in mehreren Publikationen erwähnt, darunter in der „Magyarország nemkarsztos barlangjainak irodalomjegyzéke“ von 2001. Sie ist eine der 101 Höhlen des Visegrádi-Beckens und wird in einer Studie aus dem Jahr 2014 beschrieben. Die Höhle ist etwa drei Meter lang und besteht aus verfestigten Andezit- und Andezittufa-Steinen. Die Höhle ist ein Teil der unterirdischen Struktur der Region und wird von dem Bach durchflossen, der an der Eingangsstelle einen Wasserfall bildet. Die Höhle liegt in der Talsohle der Kalicsa-Bach, die die Grenze zwischen Tahitótfalu und Dunabogdány markiert. Der Eingang ist von vollen Steinen umgeben, die durch den Bach transportiert wurden. Die Höhle ist Teil der unterirdischen Formationen des Visegrádi-Beckens und wird in verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten erwähnt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Tahitótfalu
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