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Zell
Gemeinde im Bezirk Klagenfurt-Land, Kärnten
Zell liegt im Norden der Karawanken, an der slowenisch-österreichischen Grenze, in einem Seitental. Die Gemeinde ist von Bergen wie Ferlacher Horn, Hochobir und Koschuta umgeben. Sie grenzt an Ferlach und Klagenfurt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 587 m bis 2139 m Seehöhe. Die Hauptsiedlung befindet sich in einer Höhe von etwa 950 m. Der Freibacher Stausee und die umliegenden Berge prägen das Landschaftsbild. Zell wurde erstmals 1280 urkundlich erwähnt und war im 11. Jahrhundert besiedelt. Die erste Kirche entstand um 1200, und 1492 durchzog das osmanische Heer das Gebiet. 1850 wurde die Ortsgemeinde gebildet, und 1895 wurde die slowenische Sprache als Gemeindeamtssprache eingeführt. Die Gemeinde war 1920 für den Anschluss an Jugoslawien, und im Zweiten Weltkrieg spielte sie eine Rolle im Widerstand. 1943 wurden 12 Männer, darunter sieben Zeller, wegen Hochverrats hingerichtet. Zell ist eine zweisprachige Gemeinde mit über 90 % Slowenen. Die Pfarrkirche Sankt Ulrich, erstmals 1364 erwähnt, ist ein bedeutendes Bauwerk. Die Gemeinde ist Teil der Bergsteigerdörfer-Initiative und hat eine Gemeindepartnerschaft mit Bischofslack. Die Wappen und Fahne der Gemeinde zeigen das Koschuta-Massiv. Bekannte Persönlichkeiten sind Widerstandskämpfer wie Jakob Oraže und Gustav Januš.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Klagenfurt-Land
- Seehöhe
- 948 m
- Website
- http://www.zell-sele.at
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- Pfarrkirche Sankt Ulrich (Zell)124 m
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