Ödes Kloster, ehem. Paulinenkloster

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KlosterBurgenlandBezirk Mattersburg

Ödes Kloster, ehem. Paulinenkloster

Kloster in Baumgarten (22297)

Das Öde Kloster in Baumgarten, Burgenland, war ein ehemaliges Paulinerkloster, dem Hl. Kreuz geweiht. Es wurde 1475 von Ulrich von Grafenegg gestiftet und 1479 fertiggestellt. Die Anlage umfasst drei Baukörper, darunter eine spätgotische Klosterkirche und einen dreigeschoßigen Verbindungstrakt. Die Barockausstattung aus dem Jahr 1762 ist besonders wertvoll, mit einem Hochaltar, Statuen und einem einzigartigen Luster aus Lindenholz. Das Kloster hat eine reiche Geschichte mit mehreren Wiederbelebungen und Restaurierungen. 1743 wurden die Mönche erneut besiedelt, 1782 wurde es aufgehoben, blieb aber bewohnt. 1925 und 1956 fanden umfangreiche Renovierungen statt. 1975 feierte das Kloster seine 500-Jahr-Feier mit über 2500 Pilgern. Seit 1980 werden Fatimafeiern im Juli und August abgehalten, und seit 1983 gibt es die jährliche Maiandacht. Im Kloster gibt es mehrere Räume, darunter eine ehemalige Küche, Herrschaftsempore und Mönchszellen. Die Lourdesgrotte wurde im Speisesaal errichtet, und die Klosterkirche beherbergt eine Marienstatue sowie eine Orgel aus dem Jahr 1928. Die Winterlinde vor dem Kloster, gepflanzt 1762, wurde 1987 zum Naturdenkmal erklärt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Baumgarten
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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