Culciu
Gemeinde in Rumänien
Culciu liegt im Osten des Kreises Satu Mare, in der historischen Region Transsilvanien und der Entwicklungregion Nordwest. Die Gemeinde befindet sich in der Someș-Tal, auf der linken Uferseite der Fluss, etwa 12 Kilometer östlich von Satu Mare, dem Kreiszentrum. Sie umfasst sechs Dörfer, darunter Culciu Mare, das Sitz der Gemeinde ist, und andere wie Apateu, Cărășeu und Lipău. Die Region ist geprägt von flacher Landschaft und flussbegleitenden Siedlungen. Die erste schriftliche Erwähnung von Culciu stammt aus dem Jahr 1267, wobei andere Dörfer wie Cărășeu (1300), Corod (1344) und Lipău (1409) später dokumentiert wurden. Die Gemeinde war Teil der ungarischen Krone und der Fürstentum Transsilvanien, wodurch sie dessen Geschichte verfolgte. Nach dem Vertrag von Trianon 1920 wurde sie zur Großrumänien eingegliedert, während der Zweiten Weltkrieg wurde sie von Ungarn annektiert, wodurch die jüdische Gemeinschaft unter den Nazis verfolgt wurde. Culciu ist bekannt für seine religiösen Gebäude, darunter die reformierte Kirche in Culciu Mare aus dem Jahr 1906 und die orthodoxe Kirche aus dem Jahr 1894. In Lipău steht eine orthodoxe Kirche aus dem Jahr 1836, die als historisches Monument eingestuft ist. Die Gemeinde lebt von der Landwirtschaft, insbesondere von Getreide und Zuckerrohr, sowie von der Abbau von Schiefer. Die Region ist von flacher Landschaft und flussbegleitenden Siedlungen geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Satu Mare
- Adresse
- Sat Culciu-Mare, nr. 234, cod postal 447119
- Seehöhe
- 129 m
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