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Monbazillac
französische Gemeinde
Monbazillac liegt im Département Dordogne, südsüdwestlich von Périgueux und westsüdwestlich von Sarlat-la-Canéda. Die Gemeinde ist Teil der Region Nouvelle-Aquitaine und grenzt an Bergerac. Sie liegt an der Via Lemovicensis, einem historischen Pilgerweg. Die Landschaft ist wellig, mit Weinbergen und Waldarmut, und wird vom Fluss Gardonnette im Süden begrenzt. Die Gemeinde ist geologisch vielfältig und liegt auf einer Tertiärplatte aus Kieselsandstein und Kalkstein. Monbazillac wurde um 1080 von Mönchen gerodet und entwickelte sich im Mittelalter zu einem Weinbauort. Die Region wurde durch den Hundertjährigen Krieg verwüstet, doch die Weinberge blühten wieder. Die Weißweine aus Monbazillac wurden schnell beliebt, und die Widerrufung des Edikts von Nantes 1685 förderte den Weinhandel. Die Gemeinde war auch ein Zufluchtsort für Protestanten, die den Wein ihrer Heimat weiterhin förderten. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Monbazillac, das Herrenhaus Fonvieille und die Kirche Saint-Martin. Der Weinbau ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor, und Monbazillac hat die AOP-Bezeichnung für seine Weine. Die Gemeinde ist auch Teil mehrerer Fernwanderwege, darunter der GR 654 und der GR 6. Die Bevölkerung lebt vor allem im Weinbau und in der Landwirtschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Dordogne
- Seehöhe
- 188 m
- Website
- https://www.monbazillac.fr
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