📷 Bild: Wikimedia Commons
Gempenplateau
Landschaft/Naturdenkmal von nationaler Bedeutung in der Schweiz
Das Gempenplateau liegt im Norden der Schweiz, südöstlich von Basel, in der Nordwestschweiz. Es ist ein Hochland mit einer Höhe von 600 bis 700 Metern und gehört zum Kanton Solothurn. Die Region ist von Waldflanken und Felswänden umgeben und wird politisch von den Gemeinden Gempen, Hochwald und Teilen von Seewen sowie von solothurnischen Gemeinden wie Büren und Nuglar-St. Pantaleon abgegrenzt. Das Plateau hat eine reiche Vorgeschichte, die bis ins Magdalénien zurückreicht. In Höhlen wie Birseck-Ermitage und Hollenberg 3 wurden Funde aus der Zeit um 10.000 v. Chr. entdeckt. Spuren von Feuer, Speerspitzen und Werkzeugen aus verschiedenen Steinzeiten sowie Keramikgefäße der Horgener Kultur zeigen, dass das Gebiet schon früh besiedelt war. Auch aus der Bronzezeit und dem späten Mesolithikum wurden Artefakte gefunden. Auf dem Gempenplateau gibt es mehrere Räume und Wege, die eine gute Ausgangsbasis für Wanderungen bieten. Der Gempenturm, der 1897 erbaut wurde, bietet eine Aussicht über die Region und ermöglicht einen Blick auf die Vogesen, den Schwarzwald und manchmal die Schweizer Alpen. Die Landschaft ist geprägt von bewaldeten Hängen und trockenen Flächen, wobei der Wassermangel durch die Kalkstein-Geologie und die Karststruktur bedingt ist. Die Region ist zudem als Schutzgebiet im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler eingestuft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Schutzgebiet in Natur- oder Landschaftsschutz
- Ort
- Kanton Basel-Landschaft
- Seehöhe
- 753 m
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