Marienbad

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Karlovarský krajBezirk Karlovarský kraj

Marienbad

Stadt im Bezirk Eger in der Region Karlsbad in Tschechien

Marienbad ist ein Kurort im Westböhmischen Bäderdreieck, der seit 2021 zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas gehört. Er liegt in 630 m ü. NN im Kaiserwald, im Tal des Úšovický potok, nördlich der Stadt befindet sich die Talsperre Marienbad. Die Stadt gliedert sich in mehrere Ortsteile und Grundsiedlungseinheiten, wobei die Katastralbezirke Chotěnov u Mariánských Lázní, Mariánské Lázně, Stanoviště u Mariánských Lázní und Úšovice das Gemeindegebiet abgrenzen. Marienbad wurde 1818 als Badeort anerkannt und erhielt 1865 die Stadtrechte. Der Aufschwung begann 1872 mit der Eisenbahnverbindung nach Wien und Prag. 1904 hatte der Ort 26.410 Kurgäste, und die Saison dauerte vom 1. Mai bis 30. September. Die jährliche Frequenz stieg auf bis zu 25.000 Patienten. 1929 wurde die Rekordzahl von 41.000 Kurgästen erreicht. 2021 wurde Marienbad in die UNESCO-Liste aufgenommen. In Marienbad gibt es 40 Heilquellen in der Stadt und rund 100 in der Umgebung. Die Mineralquellen sind reich an Kohlensäure und Mineralsalzen. Empfohlen werden Trinkkuren, Moorbäder und Behandlungen gegen Atmungs- und Nierenerkrankungen. Der Ort verfügt über einen großen Kurpark, ein Denkmal des Gründers Abt Karl Prokop Reitenberger, eine Goethe-Gedenkstätte und Wanderwege wie den geologischen Lehrpfad. Die Quellen entstanden durch vulkanische Aktivität und tektonische Strukturen im Tertiär.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinden mit erweitertem Wirkungsbereich, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik, Kurort, Tourismusziel, Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Cheb
Erbaut
1273
Denkmalstatus
Teil einer UNESCO Welterbestätte
Seehöhe
578 m

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