📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Remplin
Schloss in Deutschland
Das Schloss Remplin liegt in der Gemeinde Malchin im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Es war ein barockes Landschloss, das seit 1405 in der Familie von Hahn stand. Die ursprüngliche Renaissanceanlage wurde im 18. Jahrhundert zu einer dreiflügeligen Barockanlage umgebaut. Im 19. Jahrhundert verlor die Familie durch finanzielle Schwierigkeiten das Gut, das 1848 an Karl von Maltzahn und später an Herzog Georg zu Mecklenburg ging. Dieser ließ den Park in einen englischen Landschaftsgarten umgestalten und das Schloss im Neorenaissance-Stil renovieren. Das Schloss war bis ins 20. Jahrhundert bewohnt, insbesondere von der Familie Georgs Herzog zu Mecklenburg. Nach dem Brand im Jahr 1940, der das Hauptgebäude zerstörte, verließ die Familie das Schloss und kehrte nicht zurück. Die Familie wurde von den Nationalsozialisten verfolgt, und Georg Alexander wurde ins KZ Sachsenhausen verbracht. Der Schlosspark mit dem Sternwartenturm und die ehemaligen Nebengebäude blieben erhalten, wobei der Nordflügel das einzige Gebäude, das der Zerstörung entging, ist. Im Schlosspark sind heute noch die barocke Grundstruktur, eine 200-jährige Lindenallee und die Gutskirche zu sehen. Der Parkbereich wird gepflegt und ist für Besucher zugänglich. Die ehemaligen Nebengebäude wie der Torturm aus dem 18. Jahrhundert und die Wirtschaftshäuser sind erhalten. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Familie von Hahn und den Herzögen zu Mecklenburg verbunden, die den Park und das Schloss maßstabsgetreu gestalteten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Malchin
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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