Leibnizdenkmal

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Leibnizdenkmal

Denkmal im Innenhof des neuen Campus der Universität Leipzig

Das Leibnizdenkmal steht im Universitätshof von Leipzig und erinnert an Gottfried Wilhelm Leibniz, einen Universalgelehrten, der 1646 in der Stadt geboren und an der Universität studierte. Es wurde 1883 nach einem Entwurf von Ernst Hähnel errichtet und ist ein klassizistisches Bronzestandbild auf einem granitenen Unterbau. Leibniz wird als „Fürst der Wissenschaft“ dargestellt, mit einem Globus in der Hand und einem aufgeschlagenen Buch. Auf dem Postament sind allegorische Darstellungen der vier Fakultäten der Universität abgebildet. Das Denkmal wurde 1883 auf dem Thomaskirchhof eingeweiht und stand dort bis 1906, ehe es in den Paulinerhof der Universität verlegt wurde. Während der Bombennacht 1943 blieb es unversehrt, stand aber im Jahr 1968 vor der Sprengung der St. Pauli-Kirche in Sicherheit. 1977 wurde es zwischen Hörsaalbau und Moritzbastei neu platziert und seit 2008 im Innenhof der Universität, dem Leibnizforum, aufgestellt, nun mit Blick nach Osten. Die Statue zeigt Leibniz im reifen Alter, mit Symbolen für seine Wissenschaft und Philosophie. Die allegorischen Figuren auf dem Postament repräsentieren die vier Fakultäten der Universität. Die Statue steht im Zentrum des Leibnizforums, umgeben von historischen Gebäuden und bietet einen Blick auf das ehemalige Universitätsgelände. Die Umgebung umfasst das Bornerianum und das Neuen Paulinum, die den Blick nach Süden und Osten ermöglichen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Skulptur, Monument, Standfigur
Ort
Leipzig
Adresse
Universitätsstraße
Erbaut
1883
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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