📷 Bild: Wikimedia Commons
Klasztor mariawicki w Felicjanowie
Kloster in Polen
Der Klasztor mariawicki in Felicjanowie war ein religiöses Zentrum der Mariawitinnen und des Katholischen Zgromadzenia Kapłanów Mariawitów. Er lag im Ort Felicjanowie, einer Gemeinde im Powiat Płocki, und war Sitz der Oberen des Mariawit-Kirchensynods sowie der Pfarrei der Dreifaltigkeit. Die Anwesenheit der Mariawitinnen war bis zur Auflösung des Zgromadzenia Kapłanów Mariawitów im Jahr 1945 bestehend. Der Klasztor wurde 1910 gegründet und umfasste 500 Hektar Land, auf dem 73 Familien lebten. Zudem gab es eine Owcarnia, ein Mühlenbetrieb und eine Schule. 1935 zog der Erzbischof Jan Maria Michał Kowalski nach Felicjanowie, wo er eine religiöse Gemeinschaft gründete. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Klasztor 1941 evakuiert, wurde aber nach 1945 wieder besetzt. Die Anlage ist heute ein Ort der jährlichen Gottesdienste und der Andacht. Im Klasztor gibt es eine Kapelle mit der Adoration des heiligen Sakraments und die Barankowa Księga Żywota, in der Namen der Gläubigen aufgeschrieben werden. Auf dem Gelände liegen Grabstätten der führenden Persönlichkeiten der Gemeinde sowie eine Grotte mit der Statue des heiligen Franziskus. Umgeben von einem Park und einem Gemüse- und Obstgarten, bietet der Ort einen ruhigen Rahmen für spirituelle Aktivitäten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Erbaut
- 1910
- Denkmalstatus
- Objekt des polnischen Kulturobjekt-Registers
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