Burg Horneburg
Burg in Niedersachsen, Deutschland
Die Burg Horneburg war eine spätmittelalterliche Wasserburg in der Gemeinde Horneburg im Landkreis Stade in Niedersachsen. Sie lag im Sietland der Lühe, an der Grenze zwischen dem Erzbistum Bremen und dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Die Burg war von einem Arm der Lühe umgeben und hatte eine Vorburg, die ebenfalls befestigt war. Die Anlage war etwa 30 mal 40 Meter groß und umfasste einen Burggraben sowie einen steinernen Turm. Die Horneburg wurde 1255 von dem Erzbischof von Bremen errichtet und war ein Bollwerk gegen das Fürstentum Lüneburg. Sie spielte eine wichtige Rolle in den politischen Auseinandersetzungen der Region, etwa bei der Belagerung durch den Bremer Erzbischof 1311 und später bei der Horneburger Fehde. Die Burggemeinschaft war eng verbunden und besaß ein gemeinsames Siegel. Die Burg verlor im Laufe der Zeit an Bedeutung, wurde aber bis ins 17. Jahrhundert als Verteidigungsanlage genutzt. Die heutige Ortschaft Horneburg entstand aus der Ansiedlung von Handwerker und Händler an den Dämmen der Burg. Die Burg selbst ist nicht mehr erhalten, aber das Gutshaus Horneburg aus dem 19. Jahrhundert steht noch. Die Anlage umfasst den Burggraben, den Gutspark und verschiedene historische Gebäude. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Lühe und die umliegenden Landschaften.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Horneburg
- Erbaut
- 1255
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