📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Pöggstall
Schloss in Niederösterreich
Das Schloss Pöggstall liegt im niederösterreichischen Waldviertel, in der Marktgemeinde Pöggstall. Es ist eine ehemalige Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, die im 15. Jahrhundert erweitert wurde. Das Schloss steht unter Denkmalschutz und war lange Zeit im Besitz der Maissauer-Familie. Es war Teil des sogenannten „Habsburgerlands“ mit nahegelegenen Schlössern wie Persenbeug und Artstetten. Das Schloss beherbergt seit 1988 das Museum für Rechtsgeschichte, das die Sammlung des Juristen Hans Liebl zeigt. Die Sammlung wurde 1988 nach Schloss Pöggstall verlegt, da dort die einzige original erhaltene Folterkammer Österreichs vorhanden ist. Zudem dient das Schloss als Sitz der Marktgemeinde Pöggstall und beherbergt eine Außenstelle der BH Melk. Die Niederösterreichische Landesausstellung 2017 fand hier statt, mit umfangreichen Renovierungsarbeiten und archäologischen Entdeckungen. Die Besucher können sich im Museum für Rechtsgeschichte über die Geschichte des Rechts in Österreich informieren. Im Schloss selbst gibt es einen Arkadengang mit Renaissanceelementen und einen Innenhof. Die umliegende Landschaft des Waldviertels bietet ruhige Wege und Ausblicke in die umliegenden Dörfer. Die Schlossanlage ist Teil der Region und vermittelt Einblick in die Geschichte und Kultur Niederösterreichs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Kapelle, Schloss
- Ort
- Pöggstall
- Adresse
- Hauptplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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