📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Pichl
Burgruine in Salzburg
Die Burgruine Pichl, auch als Tannhauser Turm bekannt, liegt in Mariapfarr im Lungau des Salzburger Landes. Sie steht in der Nähe des Suppangutes an der Randung einer gegen Taurach abfallenden Terrasse. Die Burg war ein quadratischer Wohn- und Wehrturm, der um 1360 an Hans den Waldecker überging. Der Besitz wechselte mehrfach, bis er 1630 von Karl Jocher erworben wurde. Die Familie Jocher blieb bis ins 17. Jahrhundert im Besitz, ehe der Turm dem Verfall preisgegeben wurde. Die Burgruine hat eine viergeschoßige Mauer aus Schichtmauerwerk, die vor Ort aus Geschiebe- und Bruchsteinmaterial gebaut wurde. Im 19. Jahrhundert wurden ein Getreidekasten und ein Keller hinzugefügt, zudem ein Schuppen an der Westseite. Im 20. Jahrhundert entstand ein Austraghaus im Osten. Die Reste der Burg sind seit 2012 unter Denkmalschutz. Auf einer Anhöhe neben der Burg steht die Suppankapelle, die 1872 in Holz errichtet wurde und später gemauert wurde. Die Ruine bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft und die Terrasse. Die Mauerreste und die Kapelle sind Teil der historischen Struktur. Die Figuren der hl. Georg und hl. Florian im Troadkasten sind aus dem 19. Jahrhundert. Die Burgruine ist ein Beispiel für eine typische Burg aus der Zeit des Mittelalters und zeigt die Entwicklung der Bauweise über die Jahrhunderte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Mariapfarr
- Adresse
- Pichl 10
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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